Beschwerden & Anwendungsbereiche

Magen-Darm-Beschwerden

Verdauungsbeschwerden bleiben oft lange unbehandelt, weil man sich an sie gewöhnt. In der TCM sind sie ein zentrales Thema – und häufig der Ansatzpunkt auch für anderes.

Verdauung aus Sicht der TCM

Milz und Magen bilden in der TCM die Mitte: Sie verarbeiten Nahrung zu dem, woraus der Körper Qi und Blut bildet. Ist diese Mitte geschwächt, entstehen Völlegefühl, Blähungen, weicher Stuhl und eine Müdigkeit, die sich nach dem Essen verstärkt. Weil aus der Mitte auch die allgemeine Energie stammt, wird sie bei Erschöpfung und teils bei allergischen Beschwerden mitbehandelt – die Verdauung ist selten ein isoliertes Thema.

Therapeutischer Ansatz

Wie im Akupunktur Zentrum Langenthal bei Verdauungsbeschwerden vorgegangen wird

Genadelt wird an Punkten am Bauch und an den Unterschenkeln, die der Mitte zugeordnet sind. Bei Kältezeichen – kalte Hände und Füsse, Besserung durch Wärme – kommt Moxa dazu, bei der Beifusskraut über der Haut erwärmt wird. Kräutertherapie ergänzt bei Bedarf. Zur Behandlung gehören konkrete Hinweise zum Essen: warm statt kalt, regelmässig statt nebenbei.

Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose. Blut im Stuhl, ungewollter Gewichtsverlust, anhaltende Schmerzen oder eine plötzliche Veränderung der Verdauung gehören umgehend ärztlich abgeklärt. Die TCM ergänzt eine solche Abklärung.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Magen-Darm-Beschwerden und Traditionelle Chinesische Medizin.

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